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 Vitamine
geben Energie, halten jung, sind Muntermacher fürs Gehirn, helfen gegen Stress. Sie sind die Powerstoffe des Lebens. Aber der Körper braucht nicht nur Vitamine, um in Schwung zu bleiben, sondern auch Mineralstoffe und Spurenelemente sind gut gegen Energie- Tiefs.
Damit der Körper tatsächlich genügend Biostoffe bekommt, müssen beim Einkauf, der Lagerung und bei der Zubereitung einiges beachten:
1.
Kaufen Sie nur erntefrisches Obst(z. B. vom Wochenmarkt). Darin stecken die meisten Vitamine.
2. Kaufen Sie nur so viel Obst und Gemüse, wie Sie in den nächsten 2-3 Tagen verbrauchen können.
3.Wählen Sie Obst und Gemüse der Jahreszeit (jetzt z.B. Birnen Bleichsellerie, Blumenkohl, Endiviensalat, Kürbis, Lollo Rosso, Möhren, Lauch, Rosenkohl). Die Ware sollte keine unnötig langen Transportwege und -zeiten hinter sich haben.
Lagern Sie Ihre frischen Einkäufe im Gemüsefach des Küschranks oder im dunklen, kühlenhl Keller.
5.Schälen und zerkleinern Sie Obst und Gemüse nur, wenn es unbedingt sein muss. Unter der Schale sitzen die meisten Vitamine und Mineralstoffe.
6. Waschen Sie Obst und Gemüse, bevor Sie es zerkleinern. So ist die Angriffsfläche beim Abwaschen geringer, es gehen weniger Biostofe verloren. Wählen Sie schonende Garverfaren: Dämpfen Sie Gemüse,bis es bissfest ist. Es gibt z.B.Dampfeinsätze (ab 10 Mark im Fachhandel), die Sie in ganz normale Kochtöpfe setzen können. Oder nehmen Sie einen ganz normalen Topf und dünsten Sie das Gemüse darin bei geschlossenem Deckel in wenig Flüssigkeit.
8.Verwenden Sie die Garflüssigkeit weiter. Nicht nur Vitamine, sondern auch Mineralstoffe werden in das Garwasser ausgeschwemmt. Ausnahme ist die Garflüssigkeit von nitratreichen Gemüsesorten (Spinat, MaMangold, Fenchel, Chinakohl, Grünkohl, Weisskohl und Wirsing).
9.Halten Sie Essen nicht warm. Dabei werden wertvolle Inhaltsstoffe zerstört.
10. Jod geht beim Kochen weitgehend verloren! Daher immer erst vor dem Servieren mit Jodsalz abschmecken. Fische schonend zubereiten, z.B. im eigenen Saft dünsten oder in Folie garen.
   Wichtig für  Mangel-Alarm       Achtung       Lieferanten  Tagesbedarf

 Vitamin A
 Voraussetzung für kräftige Zähne, geschmeidege Haut und volle Haare. Sie stärken das Immunsystem, unterstützen die Sehkraft und fördern die Fruchtbarkeit(sind für die Hormonbildung zuständig).  Trockene, rissige Haut, Störungen in der Fettverdauung, depressionen.  Der Körper kann die Vorstufe von vitamin A(Beta-Carotin) leichter aufnehmen, wenn Gemüse oder Obst verkleinert werden. Beta-Carotin kann der Körper besser mit mit etwas Fett verarbeiten.  Lebertran, Fisch, Milch, Käse und Eidotter. Die Vorstufe steckt in grünem, gelbem und orangem Obst und Gemüse.  0,8-2,7 mg.Z.B. in 1 Glas Möhrensaft, 1 L Milch, 125 g Grünkohl, 50 g Brokkoli oder 150 g Spinat.

 Vitamin D
 Vitamin D ist für das Zusammenspiel zwischen dem Hormon Östrogen und dem Baustein fürKnochen "Kalzium" entscheidend.  Knochenerweichung, Nervosität und mit zunehmendem Alter Osteoporose.  Gehen Sie täglich mindestens 20 Minuten bei hellem Tageslicht spazieren. Nur so kann Vitamin D aktiviert werden.  Lebertran, Fleisch, Eier, Hering und Tunfisch.  5 Mikrogramm. Z.B. in 50 g Hering, 1 Ei, oder 1 EL Lebertran.

 Vitamin E
 Vitamin E hilft gegen Regelbeschwenden, bei Fruchtbarkeitsproblemen Brustentzündungen und Altersflecken auf der Haut. Es mildert ausserdem Hitzewallungen in den Wechseljahren.  Es kommt zu Stoffwechselstörungen, weil der Körper einege Aminosäuren(Eiweissbausteine) nicht verwerden kann. Folge ist z.B. eine schlechte Fettverdauung.  Verwenden Sie ausschliesslich kaltgepresste Pflanzenöle, darin steckt viel mehr Vitamin E als in industriell aufbereiteten Ölen.  Kaltgepresste Pflanzenöle, Weizenkeime, Hafer, Haselnüsse, Mandeln, grünes Gemüse(u.a. Spinat,Brokkoli,Avocado).  12-15 mg. Z.B. in 20 g Hafelfloken, 50 g Mandeln, 150 g grünem Gemüse oder 1 EL Weizenkeimöl.

 Vitamin B2
 Faste Nägel, gesunde Haut, zarte Lippen. Ausserdem sorgt es dafür, dass der Körper Eisen optimal verwerten kann.  Haarausfall, Hautschuppungen an Nase, Mund Stirn und Ohren, Juckreiz im Vaginalbereich, Konzentrationsmangel, Schlafstörungen.  Frauen, die längere Zeit die Pillen nehmen, sollten besonders auf ausreichend Vitamin B" achten. Die Östrogene behindern nämlich die Aufnahme von Vitamin B2.  Rind-, Geflügelfleisch, roher Schinken, Eigelb, Vollmilch, Käse, Joghurt, Quark, Bückling, Makrele, Hefebier, Erbsen, Bohnen, Kartofelln, Möhren.  1,2 mg(Schwangere 1,5 mg). Z.B. in 1/2L Milch plus 2 Scheiben Vollkornbrot mit Käse. Oder in 1EL Beirhefe.

 Vitamin B3
 Vitamin B3 senkt den Cholesterinspiegel, hilft bei Bluthochdruck und gegen Migräne.Hält das Bindebewebe stark und liefert für viele wichtige Stoffwechselvorgänge Enzyme(Verdauung, Nervensystem).  Fehlt Vitamin 3, wandelt der Körper Tryptophan in Niacin um. Folge: der Körper produziert weniger oder gar keine Glückshormone mehr. Angstgefühle, Schlafstörungen, Nervosität können entstehen.  Essen Sie viele Süssigkeiten oder nehmen Sie Antibiotika, brauchen Sie mehr Niacin.  Bierhefe, Weizenkleie, Erdnüsse, Geflügel, Fisch Vollkornprodukte, Naturreis, Mandeln, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Champignons, Spinat, Tomaten.  13 mg(Schwangere 15 mg). Z.B. in 1 Hühnerbein, 1 Portion(80g) Naturreis mit (200g) Champignons oder in 1TL Bierhefe.

 Vitamin B5
 Baut Stress ab, hilft gegen vorzeitiges Altern von Haut und Haaren(gegen Falten und Ergrauen), kurbelt die Verdauung an, macht schlank. Grund:Es ist an der Produktion des Stresshormons Kortison beteiligt und dieses Hormon wiederum kurbelt den Fettabbau an.  Hohe Stressempfindlichkeit, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, angegriffenes Immunsystem, Verstopfung und Taubheit und Krämpfe in Armen und Beinen.  Da viele zu wenig Vollkornprodukte essen und stattdessen reichlich Pizza, Weissbrot, Zucker, Süssigkeiten und Limon, bekommt der Körper oft zu wenig Pantothensäure.  Geflügel, Forelle, Makrele, Eigelb, Milch, Kartoffeln, Brokkoli, Spinat, Champignons, Bierhefe, Weizenkeime, Vollkornprodukte.  3-5 mg. Z.B. in 2 Scheiben Vollkornbrot mit Putenbrust, 1 Glas Milch oder 1 Omelett mit 100 g Champignons.

 Vitamin B6
 Hilft bei PMS(prämenstruelles Syndrom). Ausserdem ist es an der Produktion des Glückshormons Serotonin beteiligtmacht gute Laune, stärkt die Nerven, hilft gegen Stress und ist wichtig fürden Eiweissstoffwechsel und für ein intaktes Immunsystem.  Müdigkeit, Depressionen, Nervosität und Immunschwäche.  Frauen, die längere Zeit die Pille Nehmen, sollten auf eine ausreichende Zufuhr achten. Die Östrogene behindern nämlich die Aufnahme von Pyridoxin.  Alle grünen Pflanzen, Geflügel, Lamm, Rind, Seefische, Makrelen, Sardinen, Milchprodukte, Vollkorn, Mais, Soja, Wallnüsse, Erdnüsse,Weizenkeime, Bierhefe, Bananen.  1,2 mg(Schwangere 1,9 mg). Z:B: in 1 Vollkornbrot mit Quark und Kräutern, in 1 grünen Gemüse-oder Salatplatte mit Weizenkeimen oder Nüssen.

 Biotin
 Biotin ist das Schönheit-Vitamin schlechthin:Es sorgt für schöne Haut und Haare und feste Fingernägel. Es spielt im Stoffwechsel eine Schlüsselrolle, liefert dem Gehirn genügend Nervennahrung und hält den Blutzuckerspiegel stabil(weniger Heisshunger auf Süsses).  Graue Hautfarbe, Haarausfall, Muskelschwäche, Depressionen.  Durch lange Anwendung von Abführmitteln, lange Fastenkuren oder durch Behandlung mit Antibiotika kann es schnell zu einem Mangel kommen.  Bierhefe, gekochte Eier, Milch und Käse, Kohlsorten, grünes Blattgemüse, Walnüsse, Naturreis, Vollkornprodukte.  0,1-0,4 mg. Z.B. in 1 grossen Salatplatte mit 1 gekochten Ei.

 Folsäure
 Blutbildung, Zellteilung-und-neubildung. Kann bei Neigung zu Frühgeburten und Fruchtbarkeitsprobleme helfen. Fragen Sie Ihren Frauenarzt.  In allem Lebensphasen mit beschleunigtem Zellwachstum wie z.B. in der Schwangerschaft und Stillzeit braucht der Körper viel Folsäure.  Frauen, die die Pille nehmen, haben bis zu 40% weniger Folsäure im Blut. Grund:Die Östrogene behindern die Aufnahme dieses Vitamins aus den Nahrungsmiteln. Vorsicht! Auch Alkohol entzieht dem Körper Forsäure.  Weizenkeime, Bierhefe, mageres Fleisch, Milch, Käse, dunkelgrünes Blattgemüse, Kohl, Kartoffeln, Hülsenfrüchte und Nüsse.  400 Mikrogramm(Schwangere 600 Mikrogramm). Z.B. in 1 Portion Kopfsalat mit Zitrone angemacht oder in 1EL Bierhefe.

 Vitamin C
 Kurbelt die Fettverbrennung an und steigert die Kollagenproduktion. Hilft bei beginnen der Osteoporose. Es stärkt die Immunabwehr und neutralisiert zellschädigende freie Radikale, die durch Rauchen, Sress, Umweltbelastungen entstehen.  Müdigkeit, Zahnfleischbluten, erhöhte Infektanfälligkeit verzögerte Wundheilung und Übergewicht.  Die Pille hemmt die Verfügbarkeit und schin eine einzige Zigarette zerstört 30 mg Vitamin C Auch Kaffe blockiert die Aufnahme von Vitamin C.  Zitrusfrüchte, rote Paprikaschoten, Kiwis, Hagebutten, Sanddorn, Cantaloup-Melonen, Papayas, Bananen, Mangos.  100 mg(Schwangere 110 mg)Z.B. in 200 ml frisch gepresstem Orangensaft.

 Kalzium
 Aufbau und Stabilität von Zähnen und Knochen, die Blutgerinnung.  Im Alter brauchen vor allem Frauen ausreichend Kalzium, sonst kann es zur Osteoporose kommen. Kalziummangel kann auch verantwortlich sein für Altersdepressionen.  Frauen sollten schon ab 15 jahren viel Kalzium essen. Das hilft gegen Knochenabbau und -brüchigkeit im Alter. Oxalsäure Thytinsäure behindern die Aufnahme von Kalzium. Vitamin C und Vitamin D unterstützen sie dagegen.  Milchprodukte, Hartkäse, Sardinen und Sprotten, Eigelb, Haferflocken, Sojasprossen, Algen, Melasse, Möhren, grünes Blattgemüsse.  1000 mg(15-19-jährige 1200 mg). Z.B. in 500 ml Kefir(fettarm) und 2 Scheiben Edamer Käse(30%)

 Eisen
 Aufbau des roten Blutfarbstoffs, der den Körper mit Sauerstoff versorgt und Baustein fürviele Enzyme.  Müdigkeit, Kopfschmerzen, Herzjagen, brüchige Fingernägel.  Frauen verlieren während der Regel bis zu 300 ml Blut, das dann nachproduziert werden muss. Eisen tierischer Herkunft kann der Körper leichter aufnehmen als Eisen aus Pflanzen.  Fleisch, Eier, Schalentiere, Vollkornprodukte, Naturreis, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Trockenobst, Nüsse, grüner Salat, Möhren.  15 mg(Schwangere 30 mg). Z.B. in 170 g Rinderfilet, 1 Ei, 100 g Tiefseegarnelen und 200 g gekochten Pellkartoffeln.

 Jod
 Bildet die Schilddrüsenhormone, ist für die Schilddrüsenfunktion und den Energieumsatz zuständig. Ausreichend Jod hält schlank, sorgt für Wachstum von Haaren und Nägeln.  Müdigkeit, Übergewicht, mentale Trägheit, Herzklopfen, Pulsjagen, Gliederzittern, nervose Unruhe, Schilddrüsenvergrösserung.  Ein Jodmangel in der Schwangerschaft kann das ungeborene Kind schädigen.  Seefisch, Algen, Milchprodukte, Milch.  200 Mikrogramm(Schwangere 230 Mikrogramm). Einmal die Woche Seefisch essen und täglich jodiertes Speisesalz nehmen.

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