| Welche Pflanzen machen
gute Luft? Zigarettenqualm, Gifte
aus Möbeln, Holzfaserplatten, Stoffen, Reinigungsmitteln, Farben,
Klebstoffen, Kopierern und Laserdruckern - es ist nicht alles gesund, was wir
täglich einatmen. Aber es gibt Zimmerpflanzen, die nachweislich die Luft
verbessern. Sie verwandeln Schadstoffe in ungiftige Stoffe, reichern die Luft
mit Sauerstoff an und sind außerdem prima Luftbefeuchter.
Efeutute saugt Nikotin aus der
Zimmerluft Diese robuste Rankpflanze sollte jeder Raucher in seiner
Wohnung haben, denn sie nimmt Nikotin aus der Luft auf und macht ihn
unschädlich. Außerdem schluckt sie mit ihren meterlangen Ranken und
vielen Blättern Formaldehyd (Ausdünstungen z. B. aus Möbeln,
Kopierer), Benzol (im Rauch enthalten) und Kohlenmonoxid (entsteht bei der
Verbrennung von Erdölprodukten). Pflege: heller bis
halbschattiger Standort, mäßig gießen, ab und zu düngen.
Grünlilie entgiftet chemische Stoffe (z. B. Möbel, Lacke,
Farben, Teppiche) Die Grünlilie zählt zu den pflegeleichtesten
Topfpflanzen überhaupt und ist von daher gut für das Büro
geeignet. Sie vertilgt mit ihren grünweiß gestreiften Blättern
Formaldehyd, Kohlendioxid und Kohlenmonoxid. Pflege: verträgt
Sonne und Schatten, aber auch Heizungswärme und Lufttrockenheit. Im Winter
wenig, im Sommer reichlich gießen. Wöchentlich düngen.
Birkenfeige neutralisiert Kopierer-Abgase Die meisten kennen die
Birkenfeige schlicht als "Ficus". Die Pflanze kann recht groß werden und
filtert Formaldehyd und Kohlendioxid in beträchtlichen Mengen aus der
Raumluft. Grundsätzlich kann man sagen: je größer die
Blattfläche, umso mehr Gase werden ausgetauscht. Pflege: heller
Standort, im Sommer auch draußen. Regelmäßig mit entkalktem
Wasser gießen. Im Sommer einmal wöchentlich, im Winter gar nicht
düngen.
Drachenbaum filtert Benzol aus dem Rauch
Formaldehyd und Benzol stehen auf der Speisekarte des Drachenbaums. Deshalb
sollte der "Mini-Drachen" auf keiner Fensterbank fehlen. Pflege:
heller aber nicht vollsonniger Standort, im Sommer auch im Freien. Im Winter
vorsichtig und wenig gießen, im Sommer stets feucht halten. Im Sommer
alle zwei Wochen düngen. Zwergpfeffer baut Formaldehyd ab
Für den Zwergpfeffer ist immer noch ein Plätzchen frei. Die Pflanze
gibt es in vielen Blattformen und Farben. Der genügsame Zwergpfeffer
filtert krankmachendes Formaldehyd aus der Zimmerluft. Pflege: Die
buntblättrigen Arten wollen heller stehen, die grünblättrigen
wachsen auch an lichtarmen Plätzen. Im Winter darf die Temperatur nicht
unter acht Grad sinken, im Sommer stehen sie gern an einem hellen Platz ohne
Sonne. Regelmäßig gießen.
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